Isaan - Forum

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 Betreff des Beitrags: Unterlagen für gelbes Hausbuch ??
BeitragVerfasst: Mi Aug 20, 2008 5:56 am 
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Registriert: Fr Mai 16, 2008 6:55 am
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Hallo zusammen

Habe über die Suchfunktion schon einiges gefunden betreff Gelbes Hausbuch jedoch welche Unterlagen nicht

also Frage : kann mir bitte jemand die Unterlagen auflisten die man braucht .

bis jetzt hab ich schon abgegeben

Pass kopie
Bestätigung der Immi mit Foto
Heiratspapiere in Thai ( Copie )
Rentenbescheingung in Thai übersetzt
zudem hat der Poijaban (dorfvorsteher ? ) seine ID Copiert und Unterschrieben dass er uns kennt und ich hier wohne

Nun wollen sie noch ein Papier aus der CH natürlich in Thai übersetzt was für eins konnten sie mir noch nicht sagen
dafür müsse der Chef des Ampoe hier sein ?

Ich frage mich wollen sie einfach nen Umschlag oder kann mir bitte jemand sagen was noch fehlen könnte .

Danke im Foraus Jürg


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BeitragVerfasst: So Nov 23, 2008 7:31 am 
Wie jeder der in dieses Land zieht bald am eigenen Leibe erfahren wird, besteht eines der größten Probleme für jeden Farang darin, den Sinn behördlicher Entscheidungen nicht nachvollziehbar erfassen zu können. Es gibt viele Beispiele die ich hier anführen könnte, aber ich will mich hier auf ein Problem beschränken: das verflixte gelbe Buch!

In Thailand gibt es kein Personenstandsregister wie bei uns, sondern jeder Thai ist dort wo er wohnt in einem kleinen blauen Heft, dem “Tamiang Bahn”, auf deutsch dem Hausbuch eingetragen. Das Hausbuch wird erstellt, sobald ein neu errichtetes Haus bei der Amphoe angemeldet wird. In dieses Buch werden alle Bewohner dieses Hauses eingetragen. Wenn jemand den Wohnsitz wechselt, wird er aus dem alten Buch ausgetragen, und in ein neues Buch eingetragen. Das Hausbuch dient bei jedem Behördengang, aber auch bei Wahlen, Einrichtung eines Bankkontos u.s.w. als Nachweis, daß man hier einen festen Wohnsitz hat und ordnungsgemäß gemeldet ist.

Da man nun bei jedem Behördengang, und auch bei vielen anderen Anlässen in Thailand seinen Wohnsitz nachweisen muß, erleichtert es alle Dinge auch für den Farang, wenn er an Hand eines solchen Hausbuches diesen Nachweis führen kann. Wer hier fest seinen Wohnsitz aufgeschlagen hat, der wird sich also tunlichst darum bemühen, in das Hausbuch seines Hauses eingetragen zu sein, und damit den Wohnsitznachweis führen zu können. Hier hat die Thai-Bürokratie aber gewisse Hürden aufgebaut:

Farangs sind eine andere Sorte Menschen, und sie gehören nicht zusammen mit den Thais in das blaue Hausbuch, sondern für die gibt es spezielle gelbe Hausbücher. Diese sind zwar bis auf die Farbe absolut identisch mit den blauen - nur den Thais – vorbehaltenen Hausbüchern, aber allein die Tatsache, daß diese Kategorie Menschen in einer eigenen Gruppe erfaßt und registriert wird, zeigt doch wohl, daß da ein gewisser Unterschied zu den echten Einwohnern dieses Landes besteht. Um nun in den Besitz eines solchen Hausbuches zu gelangen, ist wie bei allen Thaibehördengängen, eine Menge bedrucktes und abgestempeltes Papier erforderlich. Was im Einzelnen hier vorzulegen ist, sollte zwar bei allen Amphoe, wo so ein Papier beantragt werden muß, gleich geregelt sein. Die Erfahrung zeigt aber, daß es hier, je nach dem wo man diesen Antrag stellt, doch erhebliche Unterschiede gibt. Die Mindestanforderungen, die wohl überall zu erbringen sind, dürften die folgenden sein:

1. Kopie aller Seiten des Passes mit wichtigen Einträgen,
2. Von der Botschaft beglaubigte Übersetzung dieser Passeinträge in Thai
3. Ein halbes Dutzend Paßbilder
4. Zwei bis drei glaubwürdige Thaibürgen , die bezeugen, daß man ein anständiger Farang ist und tatsächlich in dem angegebenen Haus wohnt. (am besten der Bürgermeister, oder ein höherer Polizist)
5. Ein Lebenslauf (in Thai natürlich), der vor allem Angaben darüber enthält was man seit seiner Ankunft in Thailand getrieben hat, und wieviel Einkommen man hat.

Zusätzlich können dann je nach Amphoe verlangt werden:

6. Evt. Heiratspapiere
7. Gesundheitszeugnis
8. Andere Unterlagen nach Gusto des Sachbearbeiters

Ein wichtiger Punkt sei hier noch zu erwähnen. In das gelbe Hausbuch (in dem alle Eintragungen in Thai sind, und deshalb vom normalen Farang sowieso nicht gelesen werden können) wird außer Namen und Vornamen von Vater und Mutter, auch der Status des Farangs eingetragen, also entweder Hausbesitzer oder Hausbewohner. Da in der Regel das Haus vom Farang gebaut und bezahlt wurde, sollte man bei der Ausstellung des Buches versuchen, als Hausbesitzer eingetragen zu werden. Inwieweit die eigene Frau damit einverstanden ist und dabei hilft, das allerdings muß jeder selbst herausfinden, auch wenn ihm dabei vielleicht einige Illusionen abhanden kommen.

Man sieht also, der Versuch als hier ansässiger Farang ein gelbes Hausbuch und damit eine überall vorzeigbare Wohnsitzbescheinigung zu ergattern, ist gar nicht so einfach, und erfordert sowohl einige Kenntnis von Thaibehördengängen, wie auch Geduld, „Chai Yen, Chai Yen“.

Guenther


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BeitragVerfasst: So Nov 23, 2008 9:05 am 
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Hallo Jürg

Druck dir das da unten aus und schicke damit mal deine frau mal zum vorfühlen auf's amphoe.
Vllt. hilft's den beamten... Bild

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http://tinyurl.com/5e2rdu

Servas nach ubon TW

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"Manche Menschen sehen nicht so aus, als seien sie in einem Liebesakt entstanden."
Roger Willemsen


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BeitragVerfasst: So Nov 23, 2008 9:18 am 
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http://isaan-forum.com/viewtopic.php?f=30&t=4992

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Gruss
Leebanon


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BeitragVerfasst: So Nov 23, 2008 11:15 am 
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Zitat:
Da in der Regel das Haus vom Farang gebaut und bezahlt wurde, sollte man bei der Ausstellung des Buches versuchen, als Hausbesitzer eingetragen zu werden. Inwieweit die eigene Frau damit einverstanden ist und dabei hilft, das allerdings muß jeder selbst herausfinden, auch wenn ihm dabei vielleicht einige Illusionen abhanden kommen.


Das war ein echter Ruffert, immer erfrischend ehrlich :wink: einfach klasse

Gruß Hans

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Bin seit 98 glücklich verheiratet, liebe Thailand und seine Menschen, verhalte mich jedoch sehr zurückhaltend was irgendwelche Investitionen in Thailand angeht.


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BeitragVerfasst: So Nov 23, 2008 11:30 am 
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gruffert hat geschrieben:
... sollte man bei der Ausstellung des Buches versuchen, als Hausbesitzer eingetragen zu werden.


Hier will sich mir der Sinn nicht ganz erschliessen. Welchen Vorteil habe ich denn davon, wenn ich als Hausbesitzer gelte und nicht meine Frau? Gut fuer mein Ego vielleicht, schlecht aber fuer das Selbstwertgefuehl und vor allem das oeffentliche Ansehen meiner Frau. Nen praktischen Nutzen kann ich da fuer mich jedenfalls nicht erkennen.

Beim Auto sieht das schon ganz anders aus. Das hat auch nicht viel weniger gekostet als das Haus (ohne Moeblierung und Innen-Schnickschnack) und laeuft natuerlich auf mich. Das Auto kann ich im Fall der Faelle mitnehmen und/oder zu nem marktgerechten Preis verkaufen, aber ein Faranghaus? Ein Faranghaus, das zudem auch noch auf dem Grundstueck meiner Frau steht?

Nee, nee, das soll mal schoen meiner Frau gehoeren.

Gruss
Caveman


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BeitragVerfasst: So Nov 23, 2008 12:04 pm 
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nach geltendem th. Recht gibt es nur zwei Möglichkeiten, als Farang das Eigentum an einem Haus nachzuweisen,

- durch die Baugenehmigung auf eigenem Namen,

- oder durch Vorlage sämtlicher bezahlten Quittungen im Falle einer Trennung.

Will man bei der Beantragung des gelben Hausbuches aber als Hauseigentümer eingetragen werden,
funktioniert dies nur, wenn die erteilte Baugenehmigung auf eigenem Namen vorgelegt wird.

Obwohl es nach geltendem th. Recht möglich ist, das der Farang an einem Grundstück, für das er ein 30 jähriges Leasingrecht hat, das Recht zum Bau eines eigenen Hauses im eigenen Namen erhalten kann
(und zwar nur dann, wenn das superficies Right ebenfalls im Chanot eingetragen wurde),

weigerten sich viele Behörden mit der Ausstellung einer Baugenehmigung im Namen des Farangs, und machten so den Eigentumsnachweis auf diesem Weg unmöglich.

Nun muss man der Ehefrau nicht gleich unlautere Absichten unterstellen, nur weil sie nur eine Baugenehmigung im eigenen Namen bekam,
weil es sich ihr zu dem Zeitpunkt nicht erschlossen hat,
extra für die Erteilung einer Baugenehmigung im Namen eines Farang, einen Anwalt zu beauftragen.

Tatsache ist jedenfalls, und das lässt sich durch diverse Erfahrungsberichte aus, Thaivisa, Teakdoor, und coolthaihouse entnehmen,
in vielen Regionen ist Recht haben und echt bekommen, zweierlei, und wenn dann überhaupt nur durch einen Anwalt möglich.

Wer seine Frau schon zum Ohr bohr tor schickt, kann nicht erwarten, dass die sich dem guten Mann wiedersetzt, umd MAI KAH sagt, nur um die Baugenehmigung im Namen des Farang-Ehemannes zu bekommen,
da hätte man dann von Anfang an, gleich einen Anwalt hinschicken müssen,
so hat man sich halt 300 Euro erspart.

_________________
Gruss
Leebanon


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BeitragVerfasst: So Nov 23, 2008 12:27 pm 
Leebanon

So ganz ist mir dein Posting nicht klar geworden.

1. Baugenehmigung. Das mag es in groesseren Gemeinden oder Staedten geben, aber meist nicht auf dem flachen Land. Ich habe vor 10 Jahren unsere Tankstelle und vor 5 Jahren unser neues grosses Haus gebaut, ohne nach einer Genehmigung gefragt worden zu sein. Folglich kann ich auch keine Baugenehmigung nachweisen.

2. Das Grundstueck laeuft selbstverstaendlich auf den Namen meiner Frau, ich bin aber als Hausbesitzer im Hausbuch und damit auch bei der Amphoe eingetragen.

Du fragst was das fuer einen Sinn hat ?

Ich kenne einen Fall. bei dem ein Haus ueber den Kopf des Farangs hinweg durch die Bank beliehen worden ist, und als seine Liebste alles durchgebracht hatte, er das Haus raeumen musste, weil die Bank es zwangsversteigerte. Das waere nicht moeglich gewesen, bzw. die Bank haette das Haus nicht ohne seine Einwilligung beliehen, wenn er als Hausbesitzer eingetragen gewesen waere.

Auch ist es nicht erst einem Farang passiert, dass er , von einem Aufenthalt in Europa zurueckgekehrt, einen anderen Mann im Haus fand, evt. den Ehegatten seiner Perle. Mit dem Hausbuch in der Hand kann er in diesem Falle zur Polizei gehen und den Kerl aus seinem Haus entfernen lassen. Auch in Thailand gibt es naemlich das Delikt des Hausfriedensbruchs. Natuerlich rechnet niemand damit jeweils in eine solche Lage zu kommen, aber die Erfahrung zeigt, dass solche Faelle gar nicht so selten sind, vor allem wenn keine rechtmaessig geschlossene Ehe vorliegt.

Guenther


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BeitragVerfasst: So Nov 23, 2008 2:38 pm 
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Registriert: Fr Sep 30, 2005 12:24 am
Beiträge: 2231
gruffert hat geschrieben:
Leebanon

So ganz ist mir dein Posting nicht klar geworden.


hallo Güenther,

zunächst ist es richtig, dass es im Isaan Gegenden gibt, wo aufgrund mangelhafter Verwaltung der Ausnahmetatbestand galt und gilt, dass dort keine Baugenehmigung eingeholt werden muss.

Nur wird niemand nach einer Baugenehmigung gefragt, eingetragende Baufirmen kümmern sich selber drum, wer halb-privat bauen lässt, muss sich selber erkundigen, ob die Gegend ein zuständiges orbortor office hat, wo man diese Fragen klären kann.

Grundsätzlich gilt, das gelbe Buch ist kein rechtsgültiger Eigentumsnachweis, das th. Recht erkennt als solche eben nur die Baugenehmigung und ersatzweise sämtliche Baubelege, bezahlt vom Farang, an.

Zu Deiner zweiten Frage, welchen Sinn es hat, vor allem, wenn man mit dem Partner nicht verheiratet ist, ist klar, wer will im Todesfall des Partners aus seinem Haus ausziehen, weil die th. Erben die Partnerschaft nicht anerkennen, und keine Belege vorhanden sind.

Klar, ist da eine Absicherung beruhigend für Dich, nur denke drann, auch die Baubelege in einem Bankschliessfach aufzuheben.

Leebanon

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Gruss
Leebanon


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BeitragVerfasst: So Nov 23, 2008 3:01 pm 
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Registriert: Sa Jun 21, 2008 4:18 pm
Beiträge: 2207
Ein Farang kann gar kein Eigentum an Haus und Land haben....
aber das wurde schon 1000mal durchgekaut..wird allmaehlich oede :mrgreen:

Und meiner MIA soll ruhig alles gehoeren...
habe damit keine POMPEMS..das ist ja ihre Lebensversicherung...
ich bin im Alter..oder gar evt.bei Scheidung etc. reichlichst abgesichert...keine Sorge...

Das Gelbe Hausbuch hat wohl nur Sinn als Nachweis fuer die Deutsche Rentenversicherung im Falle der Wittwenrente..Da wollen die in Berlin wissen,ob und seit wann man tatsaechlich auch im Ausland zusammengelebt hat..Und mit dem gelben Hausbuch kann ich(bzw.Sie) das nachweisen..Ansonsten verschliesst mir der Sinn desselben...lasse mich aber gerne belehren...

Bei uns in Khao Wong wollten sie die beglaubigte Uebersetzung meines Reisepasses!!!
Im Voelkerrecht ist das ein Mittel der Schikane...
Siehe Lybien-Schweiz vor paar Monaten...
Innerlich habe ich mir gesagt..fuck you!!!ALL

Pers. Meinung: Das Nicht Ausstellen des gelben Hausbuches ist
meine Lebensversicherung...
merkt ihr was!!!! Vorsicht... :lol:


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BeitragVerfasst: So Nov 23, 2008 3:08 pm 
Der von Leebanon gegebene Link zu einer früheren Beschäftigung mit diesem Thema im Thai-Visa-Forum zeigt jedem Interessierten, dass es - leider - keinen Sinn macht, immer neue Listen zu ersinnen, mit denen das Gelbe Hausbuch erfolgreich zu beantragen sei.

Bei einigen dauert es 2 Stunden, bei anderen dauert es mehrere Wochen (so wie auch bei mir). Es hat auch wenig mit Vorbereitung und Standardisierung der Routinen zu tuen. Es kommt wirklich darauf an, bei wem und wo man es beantragt und wie gut die eigene Frau dort bekannt ist. Auch Checklisten helfen da leider nicht weiter, weil es noch keine landesweit verbindlichen gibt.

Aber die Vorteile des Gelben Hausbuches - und unter denen verstehe ich all diejenigen, die gerade nichts mit dem Eigentumsnachweis des Hauses zu tun haben ! - sind schon nicht von der Hand zu weisen. Wer will schon für jede Kleinigkeit zur Immigration Police pilgern, um sich eine certificate of residence abzuholen?

Am besten ist, nicht Mann, sondern Frau beantragt dies und fragt, was an Unterlagen benötigt werden. Dies führt nach einigen Palavern auch zur Einschaltung der Vorgesetzten im One-Stop-Amphoe zu einer Liste für den individuellen Fall. Was will man mehr? :D

In Udon waren es dann für meinen Fall:
* Übersetzung Reisepaß und Non-Immi-O-Visum (wobei die Übersetzerin wie selbstverständlich die Vornamen der Eltern dort mit eingeflochten hat)
* ID-Card und Tabien Baan der Ehefrau
* 2 Leumundszeugen, die einen Vordruck unterschreiben mußten.


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BeitragVerfasst: So Nov 23, 2008 3:45 pm 
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Registriert: Mo Sep 26, 2005 12:58 pm
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isaanpeter hat geschrieben:
Ein Farang kann gar kein Eigentum an Haus .............


Petr, da biste falsch ...... am Haus sehr wohl :wink: :roll:

Gruß

Johann

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Solange wir nicht wissen aus welchen Gründen jemand handelt,
fehlt uns gewissermaßen die Grundlage für ein moralisches Urteil


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BeitragVerfasst: So Nov 23, 2008 4:58 pm 
wenn @kottan diese anfrage am 20. august gestellt hat, auf die heute, am 23. november unser aller @gruffert antwortet, dann frage ich mich, ob kottan sich das alles mittlerweile nicht schon selbst beantworten kann ?

ansonsten schliesse ich mich der aussage an : von amphoe zu amphoe verschieden.
die balats haben da teils alte, teils verlumpte, dienstanweisungen. und keiner gibt wegen gesichtsverlust je zu, nicht bescheid zu wissen.
also wird das auf thai-style er-googelt. mit dem handy, beim billard-kumpel, oder schwager winfried.
ich selbst habe das gelbe teil, und es tatsaechlich geschafft, mit verhandeln (kein bakschisch) die kriterien etwas zu entschaerfen.

viel glueck, wem auch immer.

uebrigens - ganz nutzlos ist das ding nicht. wenn es soweit kommt, wie schon angedroht, dass die immi irgendwann keine wohnsitzbescheinigungen mehr ausstellt, sondern nur noch die d-a-ch botschaft, dann wird es teuer und kompliziert.
man denke nur an fuehrerschein verlaengerung, kfz neukauf, bankkontoeroeffnung, und was den damen und herren sonst noch so einfaellt.


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BeitragVerfasst: Mi Mär 18, 2009 11:57 am 
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Beiträge: 1592
Wohnort: nähe Ubon-Ratchathani
@ all

Danke für eure Antworten

war längere Zeit Munterwegs und auch anderweitig beschäftigt

habe es erst jetzt gesehen

Entschuldigung für das verspätete DANKE euch

P.s . hab dass Gelbe Hausbuch mittlerweile :)

jürg

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Ein Blinder sah, wie ein Stummer mit einem Tauben sprach.
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BeitragVerfasst: Mi Mär 18, 2009 4:32 pm 
isaanpeter hat geschrieben:
Ein Farang kann gar kein Eigentum an Haus und Land haben....
aber das wurde schon 1000mal durchgekaut..wird allmaehlich oede :mrgreen:

Und meiner MIA soll ruhig alles gehoeren...
habe damit keine POMPEMS..das ist ja ihre Lebensversicherung...
ich bin im Alter..oder gar evt.bei Scheidung etc. reichlichst abgesichert...keine Sorge...

Das Gelbe Hausbuch hat wohl nur Sinn als Nachweis fuer die Deutsche Rentenversicherung im Falle der Wittwenrente..Da wollen die in Berlin wissen,ob und seit wann man tatsaechlich auch im Ausland zusammengelebt hat..Und mit dem gelben Hausbuch kann ich(bzw.Sie) das nachweisen..Ansonsten verschliesst mir der Sinn desselben...lasse mich aber gerne belehren...

Bei uns in Khao Wong wollten sie die beglaubigte Uebersetzung meines Reisepasses!!!
Im Voelkerrecht ist das ein Mittel der Schikane...
Siehe Lybien-Schweiz vor paar Monaten...
Innerlich habe ich mir gesagt..fuck you!!!ALL

Pers. Meinung: Das Nicht Ausstellen des es ist
meine Lebensversicherung...
merkt ihr was!!!! Vorsicht... :lol:


Peter ,

1) Natürlich kann ein Farang ein Haus erwerben , z.b. auf einem Pachtgrundstück , auf dem Grundstück seiner Frau , oder seiner Schwiegereltern .

2) Der Deutschen Rentenversicherung interessiert solch ein gelbes Hausbuch überhaupt nicht . Von mir wollte sie die pol. Abmeldung und eine Bestätigung von meiner gesetzlichen Krankenkasse , dass ich dort gekündigt hab und eine Erklärung , dass ich nicht in einer anderen deutschen Krankenkasse privat versichert bin . Was die Adresse in Thailand betrifft , sollte ich sie nachreichen , wenn wir wissen , wo wir wohnen . Dieses aber nur aus Gründen des Postverkehrs . Als wir dann ein Haus hatten , hab ich die Adresse per Dreizeiler nachgereicht .

Einen echten Sinn , das Gelbe zu haben , sehe ich allerdings auch nicht !

EDIT.
Fällt mir grad noch ein . Als meine Frau das Buch auf dem zuständigem Amt umschreiben , bzw. ihren Namen eintragen liess , fragte ich dort , wie es ist , wenn meiner Frau was passieren würde , was dann mit dem Haus ist ?

Antwort : Da ich , als ihr Eheman , der nächste Erbe sei , aber widerum kein Grund und Boden haben darf , würde ich eine bestimmte Frist bekommen , ca. 3-4 Monate , um das Haus mit Grundstück zu verkaufen . Danach würde das Haus mit Grund versteigert werden und ich bekäme den Erlös .


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BeitragVerfasst: Mi Mär 18, 2009 5:12 pm 
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Detti hat geschrieben:
...........

Antwort : Da ich , als ihr Eheman , der nächste Erbe sei , aber widerum kein Grund und Boden haben darf , würde ich eine bestimmte Frist bekommen , ca. 3-4 Monate , um das Haus mit Grundstück zu verkaufen . Danach würde das Haus mit Grund versteigert werden und ich bekäme den Erlös .


Die Frist ist genau 12 Monate, in der Zeit kannst Du eine Lösung finde, Kinder .............. Person des Vertrauens usw., aber nur wenn von Deiner Frau testamentarisch nichts anderes festgelegt wurde. Hier in TH gibt es kein Pflichtteil. Das Testament hat Vorrang.

Gruß

Johann

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BeitragVerfasst: Mi Mär 18, 2009 6:27 pm 
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Registriert: Fr Sep 30, 2005 12:24 am
Beiträge: 2231
Detti hat geschrieben:
Einen echten Sinn , das Gelbe zu haben , sehe ich allerdings auch nicht !
In immer mehr Ampoes in Thailand gilt die Regel,
die Immigration stellt keine Wohnsitzbescheinigung (CoR Certificate of Residence) mehr aus, sondern verlangt von den Antragstellern, sich die Wohnsitzbescheinigung von der Botschaft in Bkk ausstellen zu lassen, z.B. Deut Botsch, die dafür stolze 920 Baht berappen.

Nun wird aber das CoR bei allen Gelegenheiten verlangt, Verlängerung des Thai Führerscheines, Pkw Erwerb, oder andere Formalitäten.
Um nun je nach Entfernung dafür immer nach Bkk zu reisen, und sich die Bescheinigung zu holen, die von der deut Botschaft zur Zeit noch ohne jegliche Nachweisbelege ausgestellt wird, ist man natürlich froh,
wenn man sich auf die Ausnahme berufen kann, um ohne ein CoR auszukommen,
- dem gelben Hausbuch.

Ev macht es Sinn, mal einen Fred zu machen, in welcher Region in Thailand, vereidigte Übersetzer ansässig sind, um den eigenen Pass von Deutsch auf Thai Übersetzen zu lassen, dies wird von vielen Amphoes für die Ausstellung des gelben Hausbuches, neben Leumundszeugen verlangt.

_________________
Gruss
Leebanon


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BeitragVerfasst: Mi Mär 18, 2009 10:04 pm 
Detti hat geschrieben:
EDIT.
Fällt mir grad noch ein . Als meine Frau das Buch auf dem zuständigem Amt umschreiben , bzw. ihren Namen eintragen liess , fragte ich dort , wie es ist , wenn meiner Frau was passieren würde , was dann mit dem Haus ist ?

Antwort : Da ich , als ihr Eheman , der nächste Erbe sei , aber widerum kein Grund und Boden haben darf , würde ich eine bestimmte Frist bekommen , ca. 3-4 Monate , um das Haus mit Grundstück zu verkaufen . Danach würde das Haus mit Grund versteigert werden und ich bekäme den Erlös .
Um das zu vermeiden , habe ich einen Usufruct für das Land und die Baugenehmigung auf meinen Namen.
Das sollte zumindest ausreichen , um dort weiter leben zu können. Dass man kein Eigentum am Land erwerben kann , ist klar.


Gruss

Werner


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BeitragVerfasst: Mi Mär 18, 2009 11:26 pm 
werner.freitag hat geschrieben:
Detti hat geschrieben:
EDIT.
Fällt mir grad noch ein . Als meine Frau das Buch auf dem zuständigem Amt umschreiben , bzw. ihren Namen eintragen liess , fragte ich dort , wie es ist , wenn meiner Frau was passieren würde , was dann mit dem Haus ist ? Antwort : Da ich , als ihr Eheman , der nächste Erbe sei , aber widerum kein Grund und Boden haben darf , würde ich eine bestimmte Frist bekommen , ca. 3-4 Monate , um das Haus mit Grundstück zu verkaufen . Danach würde das Haus mit Grund versteigert werden und ich bekäme den Erlös.
Um das zu vermeiden , habe ich einen Usufruct für das Land und die Baugenehmigung auf meinen Namen.
Das sollte zumindest ausreichen , um dort weiter leben zu können. Dass man kein Eigentum am Land erwerben kann , ist klar.
Gruss
Werner
Musste mich erst einmal schlau machen, was gemeint ist...

Zitat:
Eine gesetzlich zulässige Lösung stellt der Erwerb eines Nutzungsrechts an einem Grundstück bzw. das Land- Leasing dar. Der Ausländer schließt einen Leasing/ Miet-/ Pachtvertrag mit dem Eigentümer des Grundstücks. Neben der reinen Miete, kann ein Wohnrecht, die Nutznießung ("Usufruct“) und zusätzlich ein Bebauungsrecht („Superficies“) des Ausländers vereinbart werden.

Der Berechtigte erhält den Besitz und den Gebrauch an dem Grundstück, d.h. das ausschließliche Recht das Haus zu bewohnen, auszubauen, zu verändern, inklusive des Rechtes, Gebäude zu errichten oder abzureißen. Dieses Nutzungsrechts kann ohne die Zustimmung des Eigentümers übertragen werden, sofern vertraglich nichts anderes geregelt ist. Es empfiehlt sich, in dem entsprechenden Vertrag vertraglich ausdrücklich zu vereinbaren, dass die Nutzungsrechte als vererblich, abtretbar und übertragbar ausgestaltet sind.


Quelle: http://www.thaiadvo.com/de/grunderwerb.html


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BeitragVerfasst: Sa Mär 21, 2009 10:05 pm 
MadMovie,

gute Beschreibung. Sollte vielen zum besseren Verständnis helfen.

Gruss

Werner


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